Vorstellung des Schützenkreis Teutoburger Wald

1954

Nach einer Gaudelegiertentagung wurde im Hilter-Hof in Hilter der Grundstein für den Schützenkreis Iburg gelegt. Dort trafen sich alle auf der Gautagung anwesenden Vereine, um den vom Gau kommissarisch eingesetzten Kreispräsidenten Ludwig Beucke (Dissen) offiziell zu ihrem Vorsitzenden, Werner Meyer zu Erpen und Hans Lummer zu Stellvertretern zu ernennen.

1956

Der Kreis besteht aus 11 Vereinen mit 1380 Mitgliedern (Aschen, Bad Laer, Dissen, Erpen-Timmern, Heidland-Strang, Hilter, Iburg, Natrup-Hilter, Nolle, Remsede und Westbarthausen-Kleekamp).

Das 1. Kreisschützenfest wird in Nolle gefeiert.

Es wird festgelegt, das die Sieger des Kreispokalschießens Wandplaketten und die besten Einzelschützen Medaillen erhalten.

Kreisschießwart ist Franz Hölschermann aus Dissen.

1957

Schützenverein Glane wird als 12. Verein aufgenommen.

Die ersten Rundenwettkämpfe im LG werden veranstaltet. Staffelleiter ist Siegfried Olberding (Dissen).

Kassierer wird Gustav Borgmann (Heidland-Strang)

Schriftführer wird Wille Temme (Aschen)

1959

Diskussion über einheitliche Wandplaketten zum Kreisschützenfest in Bad Laer (1960).

1961

Erste nationale Erfolge beim 100. Geburtstag des Deutschen Schützenbundes in München – 5x Gold und 8x Silber

Pressewart wird Manfred Brinkmann (Iburg)

Gaupräsident ist Kurt Kirschbaum. Er steht 146 Vereinen mit insges. 11445 Mitglieder vor, seine Parole: Der Schießsport erholt und entspannt, befreit, kräftigt, versöhnt und verbindet.

1962

Der Schützenverein Schwege tritt dem Kreis als 13. Verein bei.

1963

Am 5. Januar stirbt Kreispräsident Ludwig Beucke.

Am 26.03.63 wird Werner Meyer zu Erpen sein Nachfolger.

Stellvertreter sind Wolfgang Droste (Hilter) und Hans Lummer (Nolle).

1964

Der Kreis hat 2200 Mitgliedern in 13 Vereinen.

Der Gau hat 15000 Mitglieder in 180 Vereinen.

Es gibt die Klasseneinteilungen: Jugendklasse 12-16 Jahre und Juniorenklasse 17-20 Jahre.

1965

Der Gaupräsident Brouwers spendet 100,- DM für die Jugendförderung im Kreis.

1966

Der Schützenverein Höste-Westerbeck e.V. (Lienen) tritt mit ca. 2500 Mitgliedern dem Kreis bei.

1967

Die Schieß-Sportgemeinschaft Röwekamp wird gegründet und tritt als 14. Verein in den Kreis ein.

Der erste Deutsche Meistertitel ging durch Hans Lindhorst im Olympisch Match an die SSG Röwekamp. Die SSG herhielt einen Kreiszuschuss für die Jugendförderung in Höhe von 300,- DM.

1969

Gewählt wurden als:

Kreissportleiter: Gustav Borgmann, stellv. Kreissportl.: Reinhold Horstmöller, Jugendsportleiter: Walter Nollmann, stellv. Jugendsportl.: Reinhold Horstmöller und

Staffelleiter: Gustav Borgmann

1970

Ab 01. Januar werden die Sportschützen vom Landessportbund Niedersachsen als Sportler anerkannt.

Reinholt Horstmöller übernimmt das Amt des Jugendsportleiters von Walter Nollmann.

Die SSG Bad Rothenfelde tritt dem Kreis als 15. Verein bei.

1971

Es wird ein Beschluss über die Leistungszentren verabschiedet:

LG = Erpen-Timmern

KK = Röwekamp (Dissen)

Pistole = Bad Rothenfede

Zum ersten Mal werden Rundenwettkämpfe für Jugendliche ausgetragen.

Der Kreistag in Osnabrück beschließt Zuschuß für Erweiterung der Schießsportanlage in Erpen-Timmern in Höhe von 11400,- DM.

1972

Auf dem Kreisschützenfest in Natrup-Hilter wird der erste Kreiskönig ausgeschossen.

Fellhölter aus Remsede wird erster Kreiskönig.

1973

Schützenverein Müschen tritt als 16. Verein in den Kreis ein.

Der OSG hat 15 Schützenkreise mit insgesamt 197 Vereinen mit 20881 Mitgliedern,

davon hat der Schützenkreis Iburg als stärkster Schützenkreis = 3338 Mitglieder.

1974

am 28.09. wird das KK-Leistungszentrum Röwekamp eingeweiht.

1975

Die Sportschützen des Landkreises Osnabrück wurden vom Kreissportbund Osnabrück-Land offiziell aufgenommen. Vorsitzender der Fachschaft Schießsport ist Werner Meyer zu Erpen.

Die 1. Teutoburger Schießsportwoche auf dem Röwekamp wurde ins Leben gerufen.

Am 06.09. fand der erste Kreisschützenball in Bad Iburg statt. Die Kosten für die Tanzkapelle hat der SV Iburg übernommen. Der Reinertrag soll für die Förderung der Schießsportjugend dienen (1500,- DM).

1976

Es gibt neue Klasseneinteilungen:

12-14 Jahre = Schüler

15-17 Jahre = Jugend

18-20 Jahre = Junioren

25.09. findet der 2. Kreisschützenball statt. Bedingungen wie im Jahr zuvor (Erlös 2008,-DM)

1977

Klaus Röttger wird Vizepräsident

Der Kreisschützenball findet mit 496 gemeldeten Personen in Bad Rothenfelde statt

(Überschuss für die Schützenjugend = 2126,19 DM).

1978

Werner Meyer zu Erpen erhält das Bundesverdienstkreuz.

1979

Beim Kreisschützenball in Bad Rothenfelde muss der Kreis einen Anteil an der Kapelle bezahlen (Überschuss = 1703,- DM).

1980

Zum 01.01. werden die Kreisvereine in den Kreissportbund aufgenommen.

1981

Die Wahlen ergeben folgenden Vorstand:

Kreispräsident = Werner Meyer zu Erpen

1.Stellvertreter = Klaus Röttger

2.Stellvertreter = Franz Erdtmann

1.Schriftführer = Willi Strothmann

Kreissportleiter = Erwin Weiß

Stellv.Kreissportl.= Helmut Siebe

Damenreferentin = Lieselotte Weiß

Kreisjugendsportleiter = Reinhold Horstmöller

Stellv.Kreisjugendsportl.= Ulrich Springmeier

Ehren-Vorstandsmitglied = Hans Lummer

1982

Zum ersten Mal wird der von Firma Rau gestiftete Super-Cup-Pokal ausgeschossen.

Sieger ist der Schützenverein Erpen-Timmern.

1984

Der Schützenkreis Iburg feiert in den Dissener Festsälen sein 30-jähriges Jubiläum.

1985

Werner Meyer zu Erpen stirbt.

Klaus Röttger wird sein Nachfolger.

Franz Erdtmann und Franz Tepe werden Vizepräsidenten

Stellvertretende Kreisjugendsportleiter werden Rolf Kormeier und Susanne Krause

Der Schützenverein Glandorf und der Bürgerschützenverein Hardensetten-Winkelsetten treten dem Kreis als 17. und 18. Verein bei.

Die SSG Röwekamp hat 406 Mitglieder.

Erpen erhält einen Zuschuß von 2400,- DM für Treppenerneuerung.

1986

Der Kreis zahlt an das LG-Leistungszentrum Erpen-Timmern 8 LG-Elektro-Anlagen

(Erpen-Timmern zahlt 2 Stk.)

Zum ersten Mal wird im Kreis ein Kreis-Jugendkönig und eine Kreis-Damenkönigin ausgeschossen.

Der Deutsche Schützentag findet in Osnabrück statt.

1987

Der Kreis hat bereits ca. 4500 Mitglieder.

1988

Der Schützenkreis wird e.V.

Für Susanne Krause wird Hubert Herbermann als 2. Jugendsportleiter gewählt.

Die Satzung des Kreises wird verabschiedet.

Erstmals wird eine Dame Kreiskönig = Erika Ahring (SSG Bad Rothenfelde)

Der Landeskönigsball findet in Bad Rothenfelde statt.

1989

Franz Erdtmann wird Ehrenvorstandsmitglied. Sein Nachfolger als Vizepräsident wird Ulrich Bunselmeyer. Neuer Kassierer wird Günter Artkamp.

Erneut wird beschlossen, dass Wandplaketten zum Kreispokalschießen ausgegeben werden.

Gaupräsident Arnulf-Dankwarth Buchweitz stirbt. Sein Nachfolger wird Wilhelm Hesse.

1991

Schützen- und Heimatverein Hankenberge-Wellendorf tritt dem Kreis als 19. Verein bei.

1992

Der Schützenverein Sudendorf-Schierloh tritt als 20. Verein dem Kreis bei.

Das Kreisbanner wird auf dem Kreisschützenfest in Hilter geweiht und übergeben.

Jürgen Stumpe wird 2. stellvertretender Kreisjugendsportleiter.

1993

Hildegard Frerich wird Kreisdamensportleiterin.

Die neue LG-Halle vom SV Dissen wird eingeweiht.

1994

Der Kreis kauft eine Lautsprecheranlage für 7758,30 DM und eine

Ring und Teilermessmaschine für 3.637,50 DM.

Der OSG hat die Schützenburg für 145.000,- DM erworben und trägt die Renovierungskosten.

1995

Ulrich Schumacher wird stellvertretender Sportleiter.

Waltraut Burandt wird stellvertretende Damensportleiterin.

Entgegen dem Beschluss von 1989 verteilt Erpen Pokal anstatt Wandplaketten beim Kreispokalschießen.

1996

Der 1. Kreisjugendtag in Erpen-Timmern findet statt. Unter anderem wird auf Biathlonanlagen geschossen.

Der Gaudamentag findet in Erpen-Timmern statt.

1997

Der Kreis hat ca. 4900 Mitglieder.

Reinhold Horstmöller wird Ehrenjugendsportleiter.

Jürgen Stumpe wird sein Nachfolger.

1.stellv.Jugendsportl. = Rolf Kormeier

2.stellv.Jugendsportl. = Lutz Lammert

1998

1.Jugendfreizeit des Kreises führt in die Schießsportschule des Olympiasiegers von Atlanta (1996, 60 liegend) Christian Klees.

Fritz Niemann löst Günter Ahring als Pistolenreferenten ab.

1999

Erstmals wird ein Shooting-Cup im LG als Vorbereitung zu den Bezirksmeisterschaften und für den Zusammenhalt der Vereine ausgeschossen.

Thomas Borgmeyer wird stellvertretender Kreissportleiter.

Gabi Bloomfield wird Bogenreferentin.

Zum ersten Mal wird auf dem Kreisschützenfest in Nolle ein Kinderkreiskönig ausgeschossen.

Die 2. Jugendfreizeit geht nach München zur Olympiasiegerin Petra Horneber.

Die SSG Röwekamp hat die Pistolenabteilung der SSG Bad Rothenfelde aufgenommen.

Der SV Dissen kauft als Leistungszentrum KK 8 Meyton-Anlagen und erhält vom Kreis ein zinsloses Darlehn in Höhe von 18000,-DM, das in 12 Jahren zu 1500,- DM zurückgezahlt werden muss.

Lisa Reinelt wird Sportlerin des Jahres beim OSG.

Die Nordwestdeutschen Schützentage finden auf Grund des 75-jährigen Bestehens des OSG (28200 Mitglieder) in Osnabrück statt.

Der Gaujugendtag findet in Bad Iburg statt.

2001

Firma Walter Rau stiftet neuen Super-Cup-Pokal

Erwin Weiß wird Ehrensportleiter, sein Nachfolger wird Jürgen Stumpe.

Rolf Kormeier wird Kreisjugendsportleiter.

1.stellv. Jugendsportl. wird Lutz Lammert

2.stellv. Jugendsportl. wird Melanie Wojak

2.stellv. Damensportl. wird Stefanie Witte

Erpen-Timmern erhält als LG-Leistungszentrum, zu gleichen Bedingungen wie 1999 der SV Dissen, ein zinsloses Darlehn in Höhe von 18000,- DM.

2002

Der Kreisvorstand schafft eine DSP 800 Multi-Schießanlage für 3300,- DM an.

Die Schützenjugend fährt nach Freiburg.

2003

Kreispräsident Klaus Röttger stellt sich auf Grund mangelndem Vertrauen der Basis nicht mehr zur Wahl.

Sein Nachfolger wird Heinz Ahring (Nolle).

Klaus Röttger wird Ehrenkreispräsident.

Willi Strothmann wird Ehrenkreisschriftführer,

Waltraut Burandt wird seine Nachfolgerin.

2004

Der Schützenkreis Iburg veranstaltet in der Dreifachsporthalle in Dissen einen

„Tag des Schießsportes“. Über 800 Starts in den Vorkämpfen.

Kreispräsident, Kreisschriftführerin und Kreissportleiter sind in Hannover zu Gast in der NDR1-Radio-Sendung „Plattenkiste“.

Feierstunde im Rittersaal des Bad Iburger Schlosses anlässlich des 50-jährigen Bestehens.

2013

Am 05.12.2013 traf sich der Schützenkreis Iburg bei Hagemeyer-Singenstroth in Borgholzhausen. Erstmalig fand ein Delegiertentag in Nordrhein-Westfalen statt. Und dies hatt einen besonderen Hintergrund.

Delegierte der 19 Verein und drei Gastvereine hielten Rat über die Zukunft des Schützenkreises. In einem vorangegangenem Treffen beim Schützenverein Westbarthausen-Kleekamp hatte man sich entschlossen, den schützenkreis Iburg zu einem neuen Standort zu verlegen und ihm einen neuen Namen zu geben. Dieser Vorschlag sollte nun den Delegierten unterbreitet und abgestimmt werden.

Von den 125 möglichen Delegierten waren 98 anwesend. Eine nötige dreiviertel Mehrheit wären dann 83 Stimmen.

Der Antrag des Präsidiums auf Kündigung der Mitgliedschaft im OEGB zum 31.12.2014 wurde einstimmig bestätigt.

Ebenso wurde die Satzungsänderung einstimmig beschlossen. Dieser Beschluss hat zum Inhalt die Umbenennung des Kreises in den neuen Schützenkreis Teutoburger Wald e.V. mit Sitz in Borgholzhausen und Eintrag beim Amtsgericht Gütersloh.

In den neuen Schützenkreis Teutoburger Wald e.V. wurden einstimmig 3 neue Vereine aufgenommen, so dass der neue Schützenkreis 22 Vereine beinhaltet.

Es sind die Hagener Schützengesellschaft e.V. mit Präsident Christoph Nietsche, der Schützenverein Kloster Oesede von 1666 e.V mit Präsident Georg Daudt sowie den Schützenverein Oesede-Papiermühle von 1903 e.V. mit Präsident Holger Haverkamp.

Zum Abschluss wurde noch ein Wettbewerb zum neuen Logo für ein Wappen des neuen SK`s ausgelobt. Die Vorschläge sind bis zum 10.01.2014 bei Kreispräsident Heinz Ahring einzureichen.